Valentinstags-Guide für Florist*innen

Einfache Tipps, um dich vorzubereiten, ruhig zu bleiben und das Meiste aus einem der geschäftigsten Blumentage des Jahres herauszuholen.

Floristinnen prüfen eingehende Bestellungen auf einem Tablet hinter dem Tresen eines Blumengeschäfts.

Der Valentinstag ist für Florist*innen einer der geschäftigsten und profitabelsten Tage des Jahres. Die Bestellungen kommen schnell rein, das Timing ist wichtig, und die Kund*innen wollen, dass alles genau ihren Vorstellungen entspricht. 

Das Gute daran ist, dass sich jedes Jahr die gleichen Muster wiederholen. Wenn du weißt, was auf dich zukommt, kannst du mit ein paar einfachen Schritten den Tag reibungsloser für dein Team und besser für deine Kundschaft gestalten.

Dieser Valentinstags-Guide für Florist*innen bietet praktische Tipps von erfolgreichen Blumengeschäften bei Wolt, sowie Einblicke des beliebten Blumenladens Kampin Kukka in Helsinki. Mit 31 Jahren Geschäftserfahrung, fast 20.000 Lieferungen und einem Umsatzanstieg von 58% durch eine einzige Wolt+ Kampagne hat die Inhaberin Janna Myrttinen gelernt, was gut funktioniert, wenn viel los ist. 

Wenn die Nachfrage nach Blumen am größten ist

  • Verkaufswelle 1: Vorbereitung auf den Valentinstag Der Blumenverkauf ist ungefähr fünfmal so hoch wie in einer normalen Woche. In der Regel beginnt die Nachfrage zwei Tage vor dem Valentinstag zu steigen.

  • Verkaufswelle 2: Am Valentinstag selbst Der Blumenverkauf kann bis zu 18 Mal höher sein als sonst. Bestellungen gehen den ganzen Tag über ein, oft auch noch am nächsten Tag.

Das bedeutet, dass Florist*innen, die sich frühzeitig vorbereiten und verfügbar bleiben, die meisten Bestellungen erhalten.

Hier erfährst du, wie du dich vorbereiten kannst.

Florist*innen überprüfen gemeinsam Bestellungen auf einem Tablet in einem Blumenladen.

1. Bereite dich auf das Bestellaufkommen vor

Die Valentinstagswoche vergeht wie im Flug. Die erfolgreichsten Florist*innen sind die, die sich frühzeitig vorbereiten, vor allem was den Lagerbestand, das Personal und ein passendes Sortiment angeht.

Am Valentinstag kommen die meisten Blumenbestellungen um 9 Uhr rein und bleiben bis 17 Uhr auf einem hohen Niveau. Erst wenn die Läden offline gehen oder früher schließen, wird es ruhiger. Wenn du dich frühzeitig darauf vorbereitest, kannst du mit diesem Tempo mithalten.

Was am meisten hilft

  • Biete ein überschaubares Valentinsangebot, dass du ohne Weiteres erfüllen kannst

  • Bestelle einen zusätzlichen Vorrat an Rosen, Blumen für gemischte Sträuße und Tulpen. Dies waren die Bestseller des letzten Jahres. 

  • Stelle Blumensträuße im Voraus zusammen, um am 14. Februar schneller zu sein

  • Aktiviere frühzeitig die Option für Vorbestellungen, um den Überblick über die Nachfrage zu behalten – im letzten Jahr waren 30–40% der Blumenbestellungen an Werktagen Vorbestellungen.

„Der beste Weg, um Stornierungen zu vermeiden, ist, alles rechtzeitig im Voraus zu planen. Wir fangen mit den Produkten an und sorgen dafür, dass wir genug bestellen.“

Jaana Myrttinen, Inhaberin von Kampin Kukka

Eine gute Vorausplanung sorgt dafür, dass die Sorgfalt und Qualität auch dann nicht leidet, wenn es mal hektisch wird.

2. Minimiere Stornierungen durch eindeutige Artikelbezeichnungen und aussagekräftige Fotos.

In der Valentinstagswoche entscheiden sich Kund*innen schnell und verlassen sich vor allem auf das, was sie sehen.

Eindeutige Artikelbezeichnungen und aktuelle Fotos tragen dazu bei, realistische Erwartungen zu wecken und Stornierungen zu reduzieren.

Schnelle Tipps

  • Verwende beschreibende Namen (z. B. „12 rote Rosen“ anstelle von „Romantischer Blumenstrauß“)

  • Verwende Fotos, die dem entsprechen, was du an diesem Tag liefern kannst

  • Entferne Artikel, wenn der Bestand erschöpft ist, oder biete Ersatzartikel an

Kleine Anpassungen können kurzfristigen Problemen vorbeugen und Vertrauen schaffen, wenn Kund*innen Last-Minute-Bestellungen aufgeben.

Die Inhaberin und Floristin von Kampin Kukka bereitet Sträuße vor und verpackt Blumen an einem geschäftigen Tag im Laden.

3. Sorge für einen reibungslosen Tagesablauf, indem du allen eine klare Rolle zuweist

Läden laufen besser, wenn dein Team geschult ist und alle genau wissen, worauf sie sich konzentrieren müssen.

Ein Setup, das gut funktioniert

  • Eine Person für die Zusammenstellung von Blumensträußen

  • Eine Person für den letzten Schliff (Karten, Bänder, Geschenkverpackung)

  • Eine Person für die Übergabe der Bestellungen an die Kurier*innen

  • Eine Person für die Betreuung von Laufkundschaft

„An geschäftigen Tagen haben wir immer eine Person, die sich ausschließlich um die Wolt Bestellungen kümmert.“

Jaana Myrttinen, Inhaberin von Kampin Kukka

So kannst du dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft und sich nicht alle um denselben Tisch drängen.

4. Nutze die Wolt Tools und behalte alles Blick, wenn es hektisch wird

Die Nachfrage steigt vor dem eigentlichen Tag schnell an, manchmal bis zu 30-40%, und erreicht am 14. Februar ihren Höhepunkt. Kleine Anpassungen im Wolt Händler-Portal und in der App können dazu beitragen, dass dein Tag reibungslos verläuft.

Was am meisten hilft

  • Passe die Vorbereitungszeit an, wenn die Nachfrage hoch ist

  • Aktiviere Vorbestellungen, um schon vor Öffnung des Geschäfts einen Schritt voraus zu sein

  • Bleib online und sorge für aufgeladene Geräte  → Florist*innen, die erreichbar blieben, bekamen deutlich mehr Bestellungen als die, die früh offline gingen.

  • Markiere einen Artikel im Händler-Portal als nicht mehr verfügbar, sobald er ausverkauft ist

  • Hab dein Gerät griffbereit und schalte den Ton an, damit du keine eingehenden Bestellungen verpasst

„Wenn eine Benachrichtigung eingeht, geht es sofort los. So sind wir schneller und bleiben konzentriert.“

Olga, Floristin bei Kampin Kukka

Wenn du immer am Ball bleibst, bist du stets einen Schritt voraus und musst du keine Aufholjagd betreiben.

Ein Wolt Kurier überreicht einer Kundin zu Hause einen Blumenstrauß.

5. Mach es Kund*innen leicht, deine Valentins‑Bestseller zu finden

In der Woche vor dem Valentinstag geben Kund*innen fast fünfmal so viele Blumenbestellungen auf. Wenn du deine beliebtesten Artikel hervorhebst, können sie sich schneller entscheiden.

„Einfache und schöne Sträuße verkaufen sich am besten. Frische Blumen, zarte Farben und Rosen sind immer sehr beliebt.“

Jaana Myrttinen, Inhaberin von Kampin Kukka

Meistverkaufte Blumen auf Wolt

  • Gemischte Blumensträuße

  • Rosen

  • Tulpen

Einfache Möglichkeiten, Kund*innen zu leiten

Kampin Kukka verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 58% durch eine einzige Wolt+ Kampagne – ein Beweis dafür, dass bereits ein kleiner Impuls viel bewirken kann, wenn die Kundschaft bereits in Kauflaune ist.