Wie Kimbap Spot sich mit Delivery ein zweites Standbein aufgebaut hat
Von handgemachtem Kimchi zu fast der Hälfte des Abendumsatzes über Wolt: Kimbap Spot hat Delivery zu einer verlässlichen zusätzlichen Einnahmequelle entwickelt.
Gründung von KimBap Spot
Abendumsatz über Wolt
Bewertung auf Wolt
Sobald man das Kimbap Spot in Bochum betritt, spürt man sofort die Atmosphäre. Der Raum ist warm und lebendig, Schüsseln wandern über den Tresen, und das Team bewegt sich aktiv zwischen den Tischen.
Doch es gibt auch diese kalten, verregneten Dienstage. Die Art von Abenden, an denen alles vorbereitet ist: das Gemüse geschnitten, die Saucen fertig, der Reis heiß. Und um 19:30 Uhr sind mehr leere Tische im Raum als besetzte.
Die Miete muss trotzdem bezahlt werden. Das Team ist trotzdem da. Die Arbeit ist längst gemacht.
Das ist die Seite des Restaurantbetriebs, über die selten gesprochen wird. Kyung Ah Meiers, Gründerin von Kimbap Spot in Bochum, kennt diesen Rhythmus seit über sieben Jahren.
Sie hat ihr Restaurant nicht eröffnet, um möglichst viel Volumen zu machen, sondern aus Leidenschaft für koreanisches Essen. Nachdem sie selbst vegan wurde, begann sie zunächst für Freunde zu kochen. Es folgten Pop-ups und schließlich 2018 das eigene Restaurant.
„Was uns besonders macht“, sagt sie, „ist koreanisches Soul Food mit einem Twist. Alles ist bunt, handgemacht und pflanzenbasiert.“

Reichweite über das Restaurant hinaus erweitern
Wolt war der erste Delivery-Partner von Kimbap Spot. Zuvor hatte Kyung versucht, die Lieferung selbst zu organisieren inklusive Bestellsystem und Logistik neben dem laufenden Küchenbetrieb.
Mit Wolt war der Einstieg deutlich einfacher. Von Anfang an hatte sie eine feste Ansprechperson.
„Ich hatte von Beginn an einen Account Manager, der für mich da war.“
Bestellungen kamen rein, Fahrer holten sie ab - das System funktionierte.
Doch schnell wurde klar: Delivery ist nicht einfach nur ein zusätzlicher Bestellkanal. Es verändert auch den Rhythmus im Restaurant.

„Manchmal steht der Fahrer schon nach drei Minuten im Laden“, sagt sie.
Drei Minuten bedeuten: engere Abläufe. Bestellungen müssen zuverlässig angenommen werden. Verpackung muss effizient funktionieren. Vorbestellungen sammeln sich oft schon vor dem eigentlichen Abendgeschäft.
„Unsere Prozesse haben sich verändert“, sagt sie. „Wir müssen strukturierter arbeiten.“
Wenn sie anderen Restaurantbesitzern einen Tipp gibt, ist sie deshalb sehr direkt:
„Wenn ihr mit Delivery startet, solltet ihr wirklich vorbereitet sein. Ihr müsst Bestellungen annehmen können und nicht ständig offline sein – sonst ergibt das Ganze keinen Sinn.“
Wenn Delivery plötzlich 50 % des Abendumsatzes ausmacht
Der größte Effekt war nicht sofortiges Wachstum, sondern mehr Stabilität.
„Wenn das Wetter schlecht ist und die Leute nicht rausgehen wollen, sind wir trotzdem beschäftigt und machen weiterhin Umsatz.“
An manchen Abenden machen Bestellungen über Wolt fast die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Nicht jeden Abend – aber häufig genug, um das Geschäft spürbar zu verändern.

Auch beim Bestellverhalten hat Kyung etwas beobachtet:
„Wir haben viele Stammkunden auf Wolt. Leute, die mindestens einmal pro Woche bestellen.“
Zusätzlich hat sie mit Aktionen innerhalb der Wolt-App experimentiert.
„Der große Vorteil ist die höhere Sichtbarkeit“, sagt sie. „Es ist fairer als auf anderen Plattformen. Man muss sich nicht einfach nach oben einkaufen.“
Wenn sie Produkte mit guten Margen bewirbt – etwa ihre „Kimbap for Two“-Platte – steigen die Bestellungen deutlich.
„Wenn das an ist, kann es richtig hektisch werden“, lacht sie. „Aber im positiven Sinne.“
Stammkunden im Restaurant und in der App
Kyung beschreibt Delivery nicht als komplette Transformation ihres Geschäfts. Für sie ist es vielmehr eine zusätzliche Unterstützung.
Sie denkt sogar darüber nach, irgendwann einen kleineren Standort mit stärkerem Fokus auf Take-away zu eröffnen. Zu wissen, dass abends bereits ein konstanter Strom an Bestellungen eingeht, verändert die Risikobewertung.

„Wenn ich weiß, dass abends schon eine bestimmte Anzahl an Bestellungen über Wolt kommt“, sagt sie, „Und manchmal sind das fast 50 % unseres Umsatzes – dann nimmt das enorm viel Druck raus.“
Genau diese Rolle spielt Delivery für Kimbap Spot. Es ersetzt nicht das Restaurant. Und es ersetzt auch nicht das Erlebnis vor Ort.
Aber es ist ein zweites Standbein.
Und an den Abenden, an denen der Gastraum ruhiger ist, wird dieses Standbein besonders wichtig.
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